Bremen

Busreise nach Bremen

Busreise nach Bremen – Die Hansestadt an der Weser per Bus erleben

Eine Busreise nach Bremen führt Sie in Deutschlands kleinstes Bundesland, das als eines der traditionsreichsten und charmantesten Reiseziele Norddeutschlands gilt. Die alte Hansestadt an der Weser empfängt ihre Besucher mit einer faszinierenden Mischung aus über 1.200 Jahren Geschichte, Weltkulturerbe und maritimem Flair.

Schon im Mittelalter war Bremen eines der bedeutendsten Handelszentren Nordeuropas. Als Mitglied der Hanse knüpfte die Stadt weitreichende Handelsbeziehungen, die bis heute nachwirken. Der Bremer Marktplatz mit dem 600 Jahre alten Rathaus und dem steinernen Roland – beide seit 2004 UNESCO-Welterbe – zeugt von dieser glorreichen Vergangenheit. Und natürlich begegnen Ihnen überall die berühmten Bremer Stadtmusikanten, deren Bronzestatue an der Rathauswestseite das wohl meistfotografierte Motiv der Stadt ist.

Die Anreise per Fernbus ist besonders komfortabel und kostengünstig. Moderne Reisebusse steuern Bremen aus zahlreichen deutschen Städten an, darunter Hamburg (ca. 1,5 Stunden), Hannover (rund 2 Stunden) und Berlin (etwa 4,5 Stunden). Die Bushaltestelle ist gut an den Bremer Nahverkehr angebunden, sodass Sie schnell ins Stadtzentrum gelangen. Im Vergleich zur Anreise mit dem Auto sparen Sie sich die Parkplatzsuche und reisen klimafreundlicher.

Bremen ist eine Stadt der kurzen Wege, und gerade das macht sie für Bus-Reisende so attraktiv. Das historische Zentrum lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden – vom prächtigen Marktplatz über das verwinkelte Schnoorviertel bis zur kunstvollen Böttcherstraße. Das „Schnoor”, Bremens ältestes Stadtviertel, verzaubert mit seinen winzigen Gassen, in denen sich Häuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert wie Perlen an einer Schnur (plattdeutsch „Schnoor”) aneinanderreihen. Folgen Sie den 2.000 Messingnägeln der „Nagelroute” durch die Innenstadt – sie weisen Ihnen den Weg zu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten. Wer es lieber weiter weg möchte, findet unter anderem bei billigweg.de günstige Reiseangebote ab Bremen.

Sehenswürdigkeiten in Bremen

Bremer Rathaus und Roland

Das Bremer Rathaus und die Rolandstatue gehören seit 2004 zum UNESCO-Welterbe und bilden das Herzstück des Marktplatzes. Das um 1410 erbaute gotische Rathaus erhielt im 17. Jahrhundert eine prächtige Weserrenaissance-Fassade. Im historischen Ratskeller werden seit über 600 Jahren ausschließlich deutsche Weine ausgeschenkt – er gilt als einer der ältesten Weinkeller Deutschlands. Der steinerne Roland, mit 5,47 Metern die größte freistehende Rolandstatue Deutschlands, symbolisiert seit 1404 die Marktfreiheit und Unabhängigkeit der Stadt.

Lage: Am Markt – vom ZOB ca. 15 Min. zu Fuß. Rathausführungen: Mo–Sa 11, 12 und 15 Uhr, So 11 und 12 Uhr; ca. 7 € pro Person. Der Roland ist frei zugänglich. Der Ratskeller hat täglich ab 11 Uhr geöffnet.

Bremer Stadtmusikanten

Die Bronzestatue der Bremer Stadtmusikanten an der Westseite des Rathauses ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt und das meistfotografierte Motiv Bremens. Die 1953 von Gerhard Marcks geschaffene Skulptur zeigt die vier Tiere aus dem Grimm'schen Märchen – Esel, Hund, Katze und Hahn – übereinanderstehend. Der Legende nach bringt es Glück, die Vorderbeine des Esels zu umfassen und sich etwas zu wünschen. Die blank polierten Beine zeugen davon, wie viele Besucher diesem Brauch folgen.

Lage: Rathauswestseite, Am Markt – vom ZOB ca. 15 Min. zu Fuß. Frei zugänglich, rund um die Uhr. Kein Eintritt. Tipp: Für ein Foto ohne Menschenmenge kommen Sie früh morgens oder am späten Abend.

Schnoorviertel

Das Schnoorviertel ist Bremens ältestes und stimmungsvollstes Stadtviertel, direkt neben dem Marktplatz gelegen. In den engen, verwinkelten Gassen reihen sich liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert aneinander – wie an einer Schnur, was dem Viertel seinen plattdeutschen Namen gab. Heute beherbergen die kleinen Häuser Kunsthandwerksläden, Antiquitätengeschäfte, Galerien und gemütliche Cafés. Die winzige Hochzeitskirche, eine der kleinsten Kirchen Deutschlands, ist ein beliebter Ort für Trauungen.

Lage: Schnoor, direkt südöstlich des Marktplatzes – ca. 5 Min. zu Fuß vom Rathaus. Frei zugänglich, rund um die Uhr. Die Geschäfte haben übliche Öffnungszeiten. Am Wochenende kann es in den engen Gassen voll werden – unter der Woche ist es beschaulicher.

Böttcherstraße

Die Böttcherstraße ist eine rund 100 Meter lange Straße, die den Marktplatz mit der Weser verbindet und als Gesamtkunstwerk im expressionistischen Stil gilt. Der Kaffeekaufmann Ludwig Roselius ließ sie in den 1920er-Jahren von Künstlern wie Bernhard Hoetger gestalten. Das Ergebnis ist ein einzigartiges Ensemble aus Backstein-Expressionismus und Art déco mit Museen, Handwerksbetrieben, Geschäften und einem Glockenspiel aus Meißner Porzellan. Dreimal täglich erklingt das Glockenspiel, während sich Bildtafeln mit Seefahrer-Motiven drehen.

Lage: Böttcherstraße 6–10, zwischen Marktplatz und Weser – ca. 3 Min. vom Rathaus zu Fuß. Frei zugänglich. Glockenspiel: Jan–Apr um 12, 15 und 18 Uhr; Mai–Dez stündlich 12–18 Uhr. Das Paula Modersohn-Becker Museum in der Straße kostet 10 € Eintritt.

Bremer Dom St. Petri

Der Bremer Dom St. Petri am Marktplatz blickt auf über 1.200 Jahre Geschichte zurück. Die imposante evangelische Kirche beeindruckt mit ihren zwei 89 Meter hohen Türmen, dem romanischen Westcrypt und dem gotischen Hauptschiff. Im Bleikeller des Doms befinden sich mumifizierte Leichname aus dem 17. und 18. Jahrhundert – eine makabre, aber faszinierende Sehenswürdigkeit. Der Aufstieg auf den Südturm über 265 Stufen belohnt mit einem grandiosen Panoramablick über Bremen und die Weser.

Lage: Sandstraße 10–12, am Marktplatz – vom ZOB ca. 15 Min. zu Fuß. Dom: Mo–Fr 10–17 Uhr, Sa 10–14 Uhr, So 14–17 Uhr. Eintritt frei; Turmbesteigung 2 €, Bleikeller 2 €, Dommuseum 3 €.

Weserpromenade Schlachte

Die Schlachte ist Bremens historische Uferpromenade an der Weser und die beliebteste Flaniermeile der Stadt. Der Name leitet sich vom niederdeutschen Wort „slagen” ab, was das Einschlagen von Pfählen zum Uferschutz beschreibt. Heute reihen sich auf der rund 660 Meter langen Promenade Biergärten, Restaurants und Cafés aneinander. Im Sommer liegen historische Schiffe am Kai, und die Gastronomieschiffe auf der Weser laden zu entspannten Stunden auf dem Wasser ein.

Lage: Schlachte, am Weserufer – ca. 5 Min. vom Marktplatz zu Fuß. Frei zugänglich, rund um die Uhr. Die Gastronomie hat überwiegend von März bis Oktober geöffnet. Weserfahrten mit der Hal Över starten am Martinianleger (ab 12 € pro Person).

Reisetipps für Bremen

Praktische Reisetipps für Ihre Busreise nach Bremen

Anreise und Ankunft

Fernbusse steuern Bremen regelmäßig aus vielen deutschen Städten an. Von Hamburg beträgt die Fahrzeit etwa 1,5 Stunden, von Hannover rund 2 Stunden und von Berlin circa 4,5 Stunden. Frühbucher sichern sich oft Tickets ab 5–10 €. Vergleichsportale wie CheckMyBus helfen beim Preisvergleich.

Nahverkehr in Bremen

Bremen hat ein gut ausgebautes Straßenbahn- und Busnetz der BSAG. Einzelfahrscheine kosten ab 3,00 €, Tageskarten ab 8,30 €. Das Deutschlandticket gilt in allen Bremer Bussen und Bahnen. Die historische Innenstadt ist jedoch so kompakt, dass Sie die meisten Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß erreichen.

Die Nagelroute

Folgen Sie den 2.000 Messingnägeln im Straßenpflaster der Bremer Innenstadt! Die sogenannte Nagelroute führt Sie auf rund 2 Kilometern zu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten – von Marktplatz und Rathaus über die Böttcherstraße bis ins Schnoorviertel. Ein kostenloser Routenplan ist bei der Tourist-Information am Marktplatz erhältlich.

Kulinarische Tipps

Bremer Spezialitäten sollten Sie unbedingt probieren: Der Bremer Knipp, eine Grützwurst mit Hafergrütze, wird traditionell mit Bratkartoffeln und Gewürzgurke serviert. Dazu passt ein Beck’s – Bremens berühmtes Exportbier, das direkt an der Weser gebraut wird. Im historischen Ratskeller genießen Sie erlesene Weine in jahrhundertealtem Ambiente. Das Café im Schnoorviertel ist ideal für einen Kaffeestopp mit hausgemachtem Kuchen.

Nützliche Links

Beste Reisezeit für Bremen

Beste Reisezeit für eine Busreise nach Bremen

Frühling (April–Mai): Die Stadt erwacht aus dem Winterschlaf, die Temperaturen liegen angenehm zwischen 8 und 17 °C. Der Bürgerpark und die Wallanlagen stehen in voller Blüte. Im April feiert Bremen den Freimarkt Frühjahrsmarkt, im Mai beginnt die Saison der Weserpromenade Schlachte.

Sommer (Juni–August): Mit Temperaturen zwischen 18 und 25 °C ist der Sommer die beliebteste Reisezeit für Bremen. Die Schlachte-Promenade ist voller Leben, Biergärten und Weserfahrten haben Hochsaison. Das Breminale-Festival an der Weser bietet im Juli fünf Tage kostenlose Konzerte, Theater und Kultur am Osterdeich.

Herbst (September–Oktober): Der Bremer Freimarkt, eines der ältesten Volksfeste Deutschlands (seit 1035!), findet im Oktober statt und lockt jährlich über 4 Millionen Besucher an. Die milden Temperaturen sind ideal für entspannte Stadtbesichtigungen mit weniger Gedränge als im Sommer.

Winter (November–Februar): Der Bremer Weihnachtsmarkt rund um das Rathaus und auf dem Domshof gehört zu den stimmungsvollsten Norddeutschlands. Die beleuchtete Böttcherstraße und das Schnoorviertel versprühen besonderen Charme. Bustickets sind in der Nebensaison oft besonders günstig – ideal für einen winterlichen Städtetrip.

Busanbieter für Bremen

Alle Anbieter für Bremen

Häufige Fragen zu Busreisen nach Bremen

Wie lange dauert eine Busreise nach Bremen?
Die Fahrzeit hängt vom Abfahrtsort ab. Von Hamburg sind es etwa 1,5 Stunden, von Hannover rund 2 Stunden, von Berlin circa 4,5 Stunden und von Köln ungefähr 4 Stunden. Fernbusse fahren Bremen mehrmals täglich an. Aktuelle Fahrzeiten und Preise finden Sie bei FlixBus oder auf Vergleichsportalen wie CheckMyBus.
Was ist die Nagelroute in Bremen?
Die Nagelroute ist ein ausgeschilderter Rundweg durch die Bremer Innenstadt, der durch 2.000 in das Straßenpflaster eingelassene Messingnägel markiert wird. Sie führt auf rund 2 Kilometern zu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt – vom Marktplatz über die Böttcherstraße und das Schnoorviertel bis zur Weserpromenade. Ein kostenloser Routenplan ist bei der Tourist-Info am Marktplatz erhältlich.
Ist das Bremer Rathaus wirklich UNESCO-Welterbe?
Ja, das Bremer Rathaus und die Rolandstatue wurden 2004 gemeinsam in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Das Rathaus ist das einzige in Deutschland mit diesem Status. Es wurde um 1410 im gotischen Stil erbaut und im 17. Jahrhundert mit einer Weserrenaissance-Fassade versehen. Das Original ist noch vollständig erhalten. Führungen werden mehrmals täglich angeboten.
Wo finde ich die Bremer Stadtmusikanten?
Die berühmte Bronzestatue der Bremer Stadtmusikanten steht an der Westseite des Rathauses am Marktplatz. Sie wurde 1953 vom Bildhauer Gerhard Marcks geschaffen und zeigt Esel, Hund, Katze und Hahn übereinanderstehend. Fassen Sie die Vorderbeine des Esels an und wünschen Sie sich etwas – das bringt der Legende nach Glück! Die Statue ist frei zugänglich und rund um die Uhr zu besichtigen.
Was kann man in Bremen bei Regen unternehmen?
Bremen bietet zahlreiche Indoor-Aktivitäten: Das Universum Bremen ist ein interaktives Wissenschaftszentrum mit über 250 Exponaten zum Anfassen. Die Kunsthalle Bremen zeigt Werke vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Im Übersee-Museum am Hauptbahnhof erleben Sie Kultur und Natur fremder Kontinente. Und der historische Ratskeller lädt zu einer Weinprobe in jahrhundertealtem Gewölbe ein.

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