Dresden

Busreise nach Dresden

Eine Busreise nach Dresden bringt dich direkt ins Herz einer der schönsten Barockstädte Europas. Der Fernbusbahnhof an der Bayrischen Straße liegt nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt – von dort sind es knapp zwei Kilometer bis zur Altstadt, die du bequem zu Fuß oder mit der Straßenbahn der DVB erreichst.

Dresden wurde im Zweiten Weltkrieg nahezu vollständig zerstört und über Jahrzehnte hinweg originalgetreu wieder aufgebaut. Dieses Nebeneinander von historischer Rekonstruktion und moderner Architektur macht die Stadt so besonders. Auf der einen Seite die wiederaufgebaute Frauenkirche, deren Steinkuppel 91 Meter in den Himmel ragt, auf der anderen Seite zeitgenössische Bauten wie das UFA-Kino von Coop Himmelb(l)au.

Die Elbe teilt Dresden in Altstadt und Neustadt. Auf der Altstadtseite reihen sich Zwinger, Semperoper und Residenzschloss auf wenigen hundert Metern aneinander. Drüben in der Neustadt findest du in der Äußeren Neustadt eines der lebendigsten Kneipen- und Kulturviertel Ostdeutschlands – mit über 100 Bars, Galerien und kleinen Läden rund um die Alaunstraße.

Kulinarisch hat Dresden Eigenständiges zu bieten: Die Dresdner Eierschecke, ein dreischichtiger Quarkkuchen, bekommst du in fast jeder Bäckerei der Stadt. Dazu gehört ein Kaffee in einem der traditionsreichen Cafés am Altmarkt. Im Winter lockt der Striezelmarkt – seit 1434 der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands – mit Glühwein und dem berühmten Dresdner Christstollen.

Ob Kunstliebhaberin, Architekturfan oder einfach neugierig auf Sachsen: Dresden lohnt sich für mindestens zwei volle Tage. Die kompakte Altstadt, das gute Nahverkehrsnetz der DVB und die vielen Parks an der Elbe machen die Stadt zu einem idealen Ziel für eine Busreise.

Sehenswürdigkeiten in Dresden

Frauenkirche

Die Frauenkirche am Neumarkt ist das Wahrzeichen Dresdens. Nach der Zerstörung 1945 lag sie jahrzehntelang als Ruine brach, bis sie zwischen 1994 und 2005 originalgetreu wiederaufgebaut wurde. Die barocke Steinkuppel – mit 91 Metern Höhe weithin sichtbar – kannst du über 267 Stufen besteigen. Von der Aussichtsplattform auf 67 Metern hast du einen freien Blick über die Altstadt, die Elbe und bei klarer Sicht bis ins Elbsandsteingebirge.

Eintritt Kirche: kostenlos. Kuppelaufstieg: 8 € (ermäßigt 5 €). Öffnungszeiten variieren je nach Gottesdiensten und Konzerten – vorab auf frauenkirche-dresden.de prüfen. Vom Fernbusbahnhof ca. 20 Minuten zu Fuß oder 10 Minuten mit der Straßenbahn bis Haltestelle Altmarkt.

Zwinger

Der Zwinger ist ein Meisterwerk barocker Architektur, erbaut unter August dem Starken ab 1709. Der weitläufige Gebäudekomplex umschließt einen symmetrischen Innenhof mit Brunnen und Orangenbäumen. Im Zwinger befinden sich drei Museen: die Gemäldegalerie Alte Meister mit Raffaels Sixtinischer Madonna, die Porzellansammlung und der Mathematisch-Physikalische Salon. Besonders fotogen ist das Kronentor mit der vergoldeten polnischen Königskrone an der Spitze.

Innenhof: kostenlos zugänglich, täglich 6–22 Uhr. Kombiticket für alle drei Museen: 14 €. Einzelticket Gemäldegalerie: 12 €. Montags geschlossen. Audioguides auf Deutsch und Englisch verfügbar. Vom Fernbusbahnhof ca. 25 Minuten zu Fuß.

Semperoper

Die Semperoper zählt zu den bekanntesten Opernhäusern weltweit. Der Architekt Gottfried Semper entwarf den Bau im Stil der italienischen Hochrenaissance – das heutige Gebäude ist bereits der dritte Bau an dieser Stelle. Innen beeindrucken der prunkvolle Zuschauerraum mit 1.300 Plätzen und die aufwendig restaurierten Deckengemälde. Auch wenn du keine Vorstellung besuchst, lohnt sich eine der täglichen Führungen durch das Haus.

Führungen: täglich, ca. 45 Minuten, 13 € (ermäßigt 9 €). Tickets für Aufführungen ab ca. 20 €, frühzeitig buchen. Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Direkt am Theaterplatz neben dem Zwinger gelegen.

Brühlsche Terrasse

Die Brühlsche Terrasse wird seit dem 19. Jahrhundert als "Balkon Europas" bezeichnet – der Beiname stammt von einem begeisterten italienischen Reisenden. Die rund 500 Meter lange Promenade liegt erhöht über dem Elbufer und bietet einen weiten Blick auf die Neustadt und die Elbwiesen. Ursprünglich war sie Teil der Festungsanlage, bevor Graf Brühl sie ab 1739 zu einem privaten Lustgarten umgestalten ließ. Seit 1814 ist sie öffentlich zugänglich.

Frei zugänglich, rund um die Uhr. Der Aufgang befindet sich am Schlossplatz über eine breite Freitreppe. Unterhalb der Terrasse kannst du die historischen Kasematten besichtigen (5 €, täglich 10–18 Uhr). Ideal für einen Abendspaziergang mit Blick auf den Sonnenuntergang über der Elbe.

Residenzschloss und Grünes Gewölbe

Das Residenzschloss war über Jahrhunderte Sitz der sächsischen Kurfürsten und Könige. Heute beherbergt es mehrere Museen, darunter das weltberühmte Grüne Gewölbe – die Schatzkammer Augusts des Starken. Im Historischen Grünen Gewölbe siehst du rund 3.000 Schmuckstücke, Goldschmiedearbeiten und Edelsteinkunstwerke in originalgetreu rekonstruierten Räumen. Der Kirschkern, in den 185 Gesichter geschnitzt sind, gehört zu den kuriosesten Exponaten.

Historisches Grünes Gewölbe: Zeittickets mit festem Einlass, 14 €, unbedingt online vorbuchen unter skd.museum. Neues Grünes Gewölbe: 12 €, ohne Zeitbindung. Montags geschlossen. Das Schloss liegt direkt am Schlossplatz zwischen Frauenkirche und Semperoper.

Blaues Wunder (Loschwitzer Brücke)

Das Blaue Wunder verbindet seit 1893 die Stadtteile Blasewitz und Loschwitz über die Elbe. Die stählerne Hängebrücke galt bei ihrem Bau als technische Sensation, weil sie ohne Strompfeiler auskommt – ihre gesamte Spannweite von 141 Metern wird allein von den beiden Uferpfeilern getragen. Den Namen erhielt sie wegen ihres ursprünglich blauen Anstrichs. Von hier aus fährt die historische Standseilbahn hoch zum Weißen Hirsch mit Panoramablick über die Stadt.

Frei zugänglich. Mit der Straßenbahnlinie 6 ab Postplatz erreichst du die Brücke in etwa 20 Minuten. Die Standseilbahn (Einzelfahrt 4 €) und die Schwebebahn (Einzelfahrt 4 €) starten beide in Brückennähe. Guter Ausgangspunkt für Spaziergänge entlang der Elbhänge.

Schloss und Park Pillnitz

Schloss Pillnitz liegt rund 10 Kilometer elbaufwärts vom Stadtzentrum und war die Sommerresidenz der sächsischen Könige. Die drei Palaisbauten im chinoisen Stil – Wasserpalais, Bergpalais und Neues Palais – rahmen einen großzügigen Lustgarten ein. Im angrenzenden Schlosspark wächst eine über 230 Jahre alte Kamelie, die als eine der ältesten nördlich der Alpen gilt. Im Sommer kannst du Pillnitz besonders stimmungsvoll per Dampfschiff der Sächsischen Dampfschiffahrt erreichen.

Parkeintritt: kostenlos (November–März) bzw. 3 € (April–Oktober). Museen im Schloss: 8 €. Anfahrt per Dampfschiff ab Terrassenufer ca. 90 Minuten flussaufwärts, Hin- und Rückfahrt ca. 30 €. Alternativ Buslinie 63 ab Körnerplatz in ca. 25 Minuten.

Altmarkt und Striezelmarkt

Der Altmarkt ist Dresdens ältester Platz und seit dem Mittelalter das Zentrum des städtischen Lebens. Im Dezember verwandelt er sich in den Striezelmarkt, den ältesten Weihnachtsmarkt Deutschlands – urkundlich erstmals 1434 erwähnt. Rund 240 Stände bieten Dresdner Christstollen, Pflaumentoffel und Pulsnitzer Pfefferkuchen an. Die größte erzgebirgische Stufenpyramide der Welt (14 Meter hoch) dreht sich in der Platzmitte. Außerhalb der Weihnachtszeit lohnt sich ein Abstecher für die Cafés und Restaurants am Platzrand.

Striezelmarkt: Ende November bis Heiligabend, täglich 10–21 Uhr. Eintritt frei. Straßenbahnhaltestelle Altmarkt direkt am Platz (Linien 1, 2, 4). Vom Fernbusbahnhof ca. 15 Minuten zu Fuß. Im Sommer finden hier regelmäßig Märkte und Stadtfeste statt.

Reisetipps für Dresden

Anreise und Fernbusbahnhof: Der Fernbusbahnhof Dresden befindet sich an der Bayrischen Straße, direkt neben dem Hauptbahnhof. Von dort erreichst du die Altstadt in etwa 20 Minuten zu Fuß – einfach die Prager Straße entlang Richtung Norden. Alternativ bringen dich die Straßenbahnlinien 8 und 9 in wenigen Minuten zum Postplatz im Zentrum.

Nahverkehr: Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) betreiben ein dichtes Netz aus Straßenbahnen und Bussen. Eine Tageskarte kostet 7,50 € und gilt für alle Linien im Stadtgebiet. Für Gruppen ab 5 Personen gibt es vergünstigte Gruppentickets. Die meisten Sehenswürdigkeiten in der Altstadt liegen so nah beieinander, dass du sie problemlos zu Fuß ablaufen kannst.

Geld sparen: Die Dresden City Card (ab 16 € für einen Tag) kombiniert freien Nahverkehr mit Ermäßigungen in über 40 Museen und Einrichtungen. Viele Museen der Staatlichen Kunstsammlungen bieten freitags ab 12 Uhr ermäßigten Eintritt. Der Innenhof des Zwingers und die Brühlsche Terrasse sind grundsätzlich kostenlos zugänglich.

Kulinarisches: Probier unbedingt die Dresdner Eierschecke – ein dreischichtiger Quarkkuchen, den es in fast jeder Bäckerei gibt. Die Bäckerei Kreutzkamm am Altmarkt (seit 1825) ist eine der traditionsreichsten Adressen dafür. Sächsische Kartoffelsuppe findest du in vielen Gasthäusern der Neustadt, etwa in der Schankwirtschaft an der Alaunstraße. Im Dezember gehört ein Stück Original Dresdner Christstollen zum Pflichtprogramm.

Tagesausflüge: Von Dresden aus erreichst du die Sächsische Schweiz mit der S-Bahn in rund 40 Minuten. Die Bastei mit ihrer berühmten Felsbrücke ist einer der meistbesuchten Aussichtspunkte Sachsens. Auch Meißen mit der Porzellanmanufaktur ist per S1 in 35 Minuten erreichbar.

Nützliche Links

Beste Reisezeit für Dresden

Frühling (April–Mai): Die Elbwiesen werden grün, die Temperaturen liegen zwischen 12 und 20 Grad, und die Touristenzahlen sind noch moderat. Im Mai finden die Dresdner Musikfestspiele statt – eines der renommiertesten Klassikfestivals Deutschlands mit Konzerten in Semperoper, Frauenkirche und ungewöhnlichen Spielstätten.

Sommer (Juni–August): Warme Abende an der Elbe machen den Sommer besonders reizvoll. Die Filmnächte am Elbufer (Juli/August) bieten Open-Air-Kino und Konzerte vor der Altstadtkulisse – einen stimmungsvolleren Veranstaltungsort gibt es in Deutschland kaum. Temperaturen um 25 Grad, gelegentlich auch über 30 Grad.

Herbst (September–Oktober): Weniger Besucher, stabile Wetterverhältnisse und die bunt gefärbten Elbhänge machen den Herbst zur ruhigsten und oft angenehmsten Reisezeit. Die Weinlese an den Dresdner Elbhängen – einem der nördlichsten Weinanbaugebiete Europas – fällt in diese Zeit.

Winter (November–Dezember): Wer den Striezelmarkt erleben will, sollte zwischen Ende November und dem 23. Dezember kommen. Unter der Woche ist es deutlich ruhiger als an den Adventswochenenden. Warm anziehen: Die Temperaturen liegen oft um den Gefrierpunkt.

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Häufige Fragen zu Busreisen nach Dresden

Wo kommt der Fernbus in Dresden an?
Der Fernbusbahnhof Dresden liegt an der Bayrischen Straße, unmittelbar neben dem Hauptbahnhof. Von dort erreichst du die Altstadt mit der Frauenkirche in etwa 20 Minuten zu Fuß. Geh einfach die Prager Straße nach Norden – das ist Dresdens zentrale Fußgängerzone. Alternativ fahren die Straßenbahnlinien 8 und 9 vom Hauptbahnhof zum Postplatz im Zentrum.
Wie bewege ich mich in Dresden am besten fort?
Die Altstadt mit ihren Hauptsehenswürdigkeiten lässt sich bequem zu Fuß erkunden – Frauenkirche, Zwinger und Semperoper liegen nur wenige hundert Meter voneinander entfernt. Für weitere Strecken nutzt du das Straßenbahn- und Busnetz der DVB. Eine Tageskarte kostet 7,50 € und deckt das gesamte Stadtgebiet ab. Für mehrere Tage lohnt sich die Dresden City Card ab 16 €.
Wie viele Tage sollte ich für eine Busreise nach Dresden einplanen?
Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt reichen zwei volle Tage. Willst du auch die Neustadt erkunden, das Grüne Gewölbe besuchen und einen Tagesausflug in die Sächsische Schweiz machen, plane mindestens drei bis vier Tage ein. Das Grüne Gewölbe allein braucht gut zwei Stunden, und die Fahrt zur Bastei dauert hin und zurück einen halben Tag.
Was kostet eine Busreise nach Dresden?
Fernbustickets nach Dresden gibt es je nach Abfahrtsort und Buchungszeitpunkt ab etwa 10 bis 30 Euro. Frühbucher zahlen meist deutlich weniger. Vor Ort kannst du mit etwa 30 bis 50 Euro pro Tag rechnen, wenn du Nahverkehr, ein Mittagessen und einen Museumseintritt einplanst. Viele Sehenswürdigkeiten wie der Zwinger-Innenhof oder die Brühlsche Terrasse sind kostenlos zugänglich.
Welche Dresdner Spezialitäten sollte ich probieren?
Die Dresdner Eierschecke ist ein Muss – ein dreischichtiger Quarkkuchen aus Hefeteig, Quark und einer Eiercreme. Du bekommst sie in praktisch jeder Bäckerei, besonders empfehlenswert ist die Konditorei Kreutzkamm am Altmarkt. Im Winter gehört ein Stück Original Dresdner Christstollen dazu, am besten von den Traditionsbäckern wie Kreutzkamm oder Eisold. Deftig wird es mit der Sächsischen Kartoffelsuppe, die in vielen Gasthäusern der Neustadt auf der Karte steht.
Lohnt sich der Striezelmarkt wirklich?
Ja, der Striezelmarkt ist mehr als ein gewöhnlicher Weihnachtsmarkt. Seit 1434 findet er jährlich am Altmarkt statt und ist damit der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands. Rund 240 Stände, die 14 Meter hohe erzgebirgische Stufenpyramide und regionale Produkte wie Pulsnitzer Pfefferkuchen machen ihn besonders. Komm am besten unter der Woche vormittags – dann ist es deutlich ruhiger als an den Adventswochenenden.

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