Frankfurt am Main

Busreise nach Frankfurt am Main

Frankfurt am Main überrascht dich mit einer einzigartigen Mischung aus Wolkenkratzern und Fachwerkhäusern, aus internationalem Flair und hessischer Gemütlichkeit. Die Mainmetropole, die von Einheimischen liebevoll „Mainhattan“ genannt wird, lässt sich wunderbar per Busreise erkunden – dein Fernbus hält direkt an der Südseite des Hauptbahnhofs in der Mannheimer Straße, mitten im Herzen der Stadt.

Von dort erreichst du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß oder mit dem hervorragend ausgebauten RMV-Netz aus U-Bahn, S-Bahn und Straßenbahn. Schon nach wenigen Minuten stehst du auf dem berühmten Römerberg, dem historischen Zentrum Frankfurts, wo sich mittelalterliche Fachwerkhäuser vor der glitzernden Skyline abzeichnen – ein Kontrast, den du so in keiner anderen deutschen Stadt findest.

Entlang des Mainufers erstreckt sich das legendäre Museumsufer mit über einem Dutzend Museen auf engstem Raum, vom Städel Museum mit alter Meisterkunst bis zum Deutschen Filmmuseum. Auf der gegenüberliegenden Mainseite wartet Sachsenhausen mit seinen urigen Äpfelwoi-Kneipen – hier bestellst du dir ein Bembel mit herbem Apfelwein und dazu Handkäs mit Musik, so wie es die Frankfurter seit Generationen tun.

Ob du die Aussicht vom Main Tower in 200 Metern Höhe genießt, durch die exotischen Gewächshäuser des Palmengartens schlenderst oder dich in der Kleinmarkthalle durch regionale Spezialitäten probierst – Frankfurt bietet für jeden Geschmack das Richtige. Besonders lohnenswert ist eine Busreise zum Museumsuferfest im August, zur weltbekannten Frankfurter Buchmesse im Oktober oder zum stimmungsvollen Weihnachtsmarkt am Römer.

Sehenswürdigkeiten in Frankfurt am Main

Römerberg und Römer

Der Römerberg ist das historische Herzstück Frankfurts. Die markante Treppengiebelfassade des Römers dient seit über 600 Jahren als Rathaus. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurden die umliegenden Fachwerkhäuser originalgetreu wieder aufgebaut. Heute bildet der Platz mit dem Gerechtigkeitsbrunnen in der Mitte eine eindrucksvolle Kulisse – besonders abends, wenn die Fassaden beleuchtet sind. Im Dezember verwandelt sich der Römerberg in einen der schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands.

Frei zugänglich, U-Bahn-Station Dom/Römer. Kaisersaal im Römer: Eintritt 2 €, täglich 10–13 und 14–17 Uhr.

Palmengarten

Auf 22 Hektar erlebst du im Palmengarten eine botanische Weltreise – von tropischen Regenwäldern über Wüstenlandschaften bis hin zu subantarktischer Vegetation. Das Tropicarium mit seinen verschiedenen Klimazonen gehört zu den beeindruckendsten Gewächshausanlagen Europas. Im Sommer locken Freiluftkonzerte und der Rosengarten mit über 100 Sorten, im Winter begeistert die historische Palmenhaus-Architektur aus der Gründerzeit. Der Palmengarten ist seit 1871 ein grünes Juwel mitten in der Großstadt.

Siesmayerstraße 63. Eintritt: 7 € Erwachsene. Geöffnet täglich ab 9 Uhr. U-Bahn: Bockenheimer Warte.

Main Tower – Aussichtsplattform

Der Main Tower ist das einzige Hochhaus in Frankfurt, dessen Aussichtsplattform öffentlich zugänglich ist. In nur 45 Sekunden bringt dich der Aufzug auf 200 Meter Höhe, wo du einen atemberaubenden 360-Grad-Blick über die Skyline, den Main und bei klarer Sicht bis zum Taunus genießt. Besonders spektakulär ist der Besuch bei Sonnenuntergang, wenn die Glasfassaden der Wolkenkratzer golden leuchten und die Stadt langsam in Lichterglanz getaucht wird.

Neue Mainzer Straße 52–58. Eintritt: 9 € Erwachsene. Geöffnet So–Do 10–21 Uhr, Fr–Sa 10–23 Uhr (Sommer). Witterungsabhängig.

Museumsufer

Am südlichen Mainufer reihen sich auf wenigen hundert Metern über ein Dutzend Museen aneinander – eine Dichte, die in Europa ihresgleichen sucht. Das Städel Museum beherbergt 700 Jahre Kunstgeschichte von Botticelli bis Gerhard Richter, das Deutsche Filmmuseum lädt zum interaktiven Entdecken ein, und das Museum für Kommunikation zeigt die Geschichte der Vernetzung. Jeden August feiert das Museumsuferfest drei Tage lang mit über drei Millionen Besuchern Kunst, Kultur und Kulinarik direkt am Wasser.

Verschiedene Öffnungszeiten und Eintrittspreise. Museumsuferkarte (2 Tage, 21 €) lohnt sich ab 3 Museen. Tram 15/16: Schweizer Platz.

Frankfurter Dom (Kaiserdom St. Bartholomäus)

Der gotische Kaiserdom St. Bartholomäus war jahrhundertelang Krönungskirche der römisch-deutschen Kaiser – zehn Herrscher empfingen hier ihre Krone. Sein 95 Meter hoher Turm aus rotem Sandstein dominiert die Altstadt und kann über 328 Stufen bestiegen werden. Im Inneren beeindrucken das Chorgestühl aus dem 14. Jahrhundert und die Kreuzigungsgruppe von Hans Backoffen. Das angeschlossene Dommuseum zeigt kostbare liturgische Gewänder und Goldschmiedearbeiten aus neun Jahrhunderten.

Domplatz 1. Dombesichtigung kostenlos. Turmbesteigung: 3 €, April–Okt. Dommuseum: 4 €. U-Bahn: Dom/Römer.

Alte Oper

Die Alte Oper, 1880 als eines der prächtigsten Opernhäuser Europas eröffnet und im Krieg bis auf die Außenmauern zerstört, erstrahlt seit 1981 wieder in vollem Glanz. Heute dient sie als Konzert- und Veranstaltungshaus mit erstklassiger Akustik. Auch wenn du kein Konzert besuchst, lohnt sich ein Abstecher zum Opernplatz – der vorgelagerte Brunnen und die Architektur der Neorenaissance bieten ein wunderbares Fotomotiv, besonders abends im warmen Licht der Beleuchtung.

Opernplatz 1. Führungen nach Vereinbarung. Konzerttickets ab 20 €. U-Bahn: Alte Oper.

Sachsenhausen – Ebbelwoi-Viertel

Auf der südlichen Mainseite liegt Sachsenhausen, das gemütliche Gegenprogramm zur gläsernen Bankenstadt. In den engen Gassen rund um die Klappergasse und die Wallstraße reihen sich traditionelle Äpfelwoi-Wirtschaften aneinander, in denen der herbe Apfelwein im Bembel serviert wird. Dazu bestellst du Handkäs mit Musik – Harzer Käse in Essig-Öl-Zwiebel-Marinade – oder deftige Grüne Soße mit Eiern und Kartoffeln. Ein Besuch hier gehört zum Frankfurter Pflichtprogramm.

Zu Fuß über den Eisernen Steg (10 Min. vom Römer). Abends ab 17 Uhr am lebendigsten. Beliebte Lokale: Wagner, Dauth-Schneider.

Kleinmarkthalle

Seit 1954 versorgt die Kleinmarkthalle die Frankfurter mit frischen Lebensmitteln aus aller Welt – und ist dabei weit mehr als ein gewöhnlicher Markt. Auf über 1.500 Quadratmetern findest du rund 60 Händler, die regionale Spezialitäten wie Frankfurter Würstchen, Grüne Soße und Rindswurst neben mediterranen Oliven und asiatischen Gewürzen anbieten. In der oberen Etage wartet eine Weinbar mit Blick auf das bunte Treiben – perfekt für eine Pause zwischen den Erkundungstouren.

Hasengasse 5–7. Mo–Fr 8–18 Uhr, Sa 8–16 Uhr. Eintritt frei. U-Bahn: Konstablerwache (3 Min. Fußweg).

Reisetipps für Frankfurt am Main

Anreise und Fernbusbahnhof: Dein Fernbus hält am Fernbusbahnhof Frankfurt an der Südseite des Hauptbahnhofs in der Mannheimer Straße. Von dort gelangst du direkt in die Bahnhofshalle und hast Anschluss an das gesamte RMV-Netz. Die Innenstadt mit dem Römerberg erreichst du zu Fuß in etwa 15 Minuten oder mit den U-Bahn-Linien U4 und U5 in wenigen Minuten.

Nahverkehr: Das Frankfurter RMV-Netz mit U-Bahn, S-Bahn und Straßenbahn ist hervorragend ausgebaut und bringt dich schnell zu allen Sehenswürdigkeiten. Eine Tageskarte für das Stadtgebiet kostet rund 5,80 € und lohnt sich ab drei Einzelfahrten. Am Wochenende gilt die Gruppentageskarte für bis zu fünf Personen – ideal für Busreisegruppen, die die Stadt auf eigene Faust erkunden möchten.

Kulinarische Tipps: Probiere unbedingt die vier Frankfurter Klassiker: Äpfelwoi (Apfelwein, herb und erfrischend), Grüne Soße (sieben Kräuter, kalt serviert zu Eiern oder Schnitzel), echte Frankfurter Würstchen (im heißen Wasser gezogen, nie gekocht!) und Handkäs mit Musik (die „Musik“ sind die Zwiebeln, die später für Geräusche sorgen). In der Kleinmarkthalle kannst du alles probieren, bevor du dich entscheidest.

Spartipps: Viele Museen am Museumsufer bieten am letzten Samstag des Monats freien Eintritt. Der Spaziergang über den Eisernen Steg – die historische Fußgängerbrücke über den Main – kostet nichts und belohnt dich mit einem der besten Skyline-Blicke überhaupt. Auch der Mainkai, das renaturierte Flussufer, ist ein wunderbarer Ort zum Flanieren ohne Eintritt.

Nützliche Links

Beste Reisezeit für Frankfurt am Main

Frühling (April–Mai): Milde Temperaturen und blühende Gärten machen den Frühling zur idealen Reisezeit. Der Palmengarten zeigt sich in voller Blüte, und die Straßencafés am Mainufer öffnen ihre Terrassen. Die Grüne-Soße-Saison beginnt traditionell am Gründonnerstag.

Sommer (Juni–August): Warme Abende am Main, Open-Air-Kino im Deutschen Filmmuseum und das große Museumsuferfest Ende August mit über drei Millionen Besuchern. Abends trifft sich ganz Frankfurt am Mainufer – bring eine Decke und eine Flasche Äpfelwoi mit.

Herbst (September–Oktober): Die Frankfurter Buchmesse im Oktober ist das weltweit größte Branchentreffen der Verlagsbranche und lockt auch Literaturbegeisterte an. Dazu färbt sich der Stadtwald, einer der größten Stadtwälder Deutschlands, in warmen Herbstfarben.

Winter (November–Dezember): Der Weihnachtsmarkt am Römer gehört zu den stimmungsvollsten in ganz Deutschland. Die beleuchteten Fachwerkhäuser bilden eine märchenhafte Kulisse, und der Duft von Glühwein und Bethmännchen (Frankfurter Marzipangebäck) liegt in der Luft.

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Häufige Fragen zu Busreisen nach Frankfurt am Main

Wo hält der Fernbus in Frankfurt?
Der Fernbusbahnhof Frankfurt befindet sich an der Südseite des Hauptbahnhofs in der Mannheimer Straße. Du erreichst die Bahnhofshalle und das RMV-Netz in wenigen Schritten. Von dort fahren U-Bahnen, S-Bahnen und Straßenbahnen in alle Stadtteile. Zum Römerberg brauchst du zu Fuß etwa 15 Minuten oder zwei U-Bahn-Stationen.
Welche Frankfurter Spezialitäten sollte ich unbedingt probieren?
Ganz oben auf der Liste steht Äpfelwoi – der herbe Apfelwein wird in Sachsenhausen traditionell im Bembel serviert. Dazu passt Handkäs mit Musik, ein marinierter Sauermilchkäse mit Zwiebeln. Probiere außerdem die Frankfurter Grüne Soße aus sieben Kräutern und echte Frankfurter Würstchen, die nur im heißen Wasser gezogen und nie gekocht werden.
Wie komme ich in Frankfurt am besten von A nach B?
Frankfurt verfügt über ein hervorragend ausgebautes RMV-Netz mit neun U-Bahn-Linien, sechs S-Bahn-Linien und zahlreichen Straßenbahnlinien. Eine Tageskarte für das Stadtgebiet kostet circa 5,80 €. Das Stadtzentrum rund um Römerberg und Zeil ist kompakt genug, um die meisten Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß zu erreichen.
Lohnt sich die Aussichtsplattform des Main Towers?
Auf jeden Fall – der Main Tower ist das einzige Hochhaus Frankfurts mit einer öffentlich zugänglichen Aussichtsplattform auf 200 Metern Höhe. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis zum Taunus. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch zum Sonnenuntergang. Der Eintritt liegt bei 9 €, und der Aufzug bringt dich in nur 45 Sekunden nach oben.
Welche Veranstaltungen sind besonders sehenswert?
Das Museumsuferfest Ende August ist mit über drei Millionen Besuchern eines der größten Kulturfeste Europas – drei Tage Kunst, Musik und Kulinarik direkt am Main. Die Frankfurter Buchmesse im Oktober zieht Literaturbegeisterte aus aller Welt an. Im Dezember gehört der Weihnachtsmarkt am Römer mit seiner Fachwerkkulisse zu den schönsten in Deutschland.
Kann ich Frankfurt gut an einem Tag erkunden?
Die wichtigsten Highlights schaffst du an einem Tag: Starte am Römerberg, besichtige den Kaiserdom und schlendere durch die Kleinmarkthalle. Nachmittags geht es über den Eisernen Steg nach Sachsenhausen zum Äpfelwoi. Für das Museumsufer, den Palmengarten und den Main Tower solltest du mindestens einen zweiten Tag einplanen – Frankfurt hat mehr zu bieten, als es auf den ersten Blick scheint.

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